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Weitere von mir entdeckte Nasca-Scharrbilder

Es überraschte mich, dass die riesig in den Fels gezeichneten Figuren wie

noch nicht bekannt, oder wie im Fall der Hände falsch gedeutet waren. Daher machte ich mich auf die Suche und fand noch weitere Scharrbilder. Aber seht selbst →

Herabstoßender Adler


 Darstellung des Reichsadlers © Sir James

Diese Zeichnung befindet sich nordwestlich des Nasca-Feldes im Felsen. Der Vogel hat eine Spannweite von ca. 34 Metern. Zur Verdeutlichung habe ich das Bild gedreht. Vom Boden aus betrachtet stürzt sich der Vogel allerdings hinab. Dies erkennnt man auf dem dritten Bild.

Der herabstoßende Adler ist die arabische Bezeichnung für Wega, ein Stern im Sternbild der Leier, der am Sommerhimmel so gut zu erkennen ist, dass er bei den Astronomen als einer der wichtigsten Sterne nach der Sonne gilt. Wega bildet mit den Hauptsternen Altair und Deneb das Sommerdreieck.

In China rankt sich eine Geschichte um dieses Sommerdreieck. Hierbei steht Wega für eine Fee, Altair für einen Kuhhirten und Deneb für die Anstandsdame der beiden. Wega wird auch als 'Stern der Weberin' bezeichnet. Somit schließt sich wieder der Kreis zu den vielen Symbolen auf und um die Nasca-Fläche, die mit der Weberei und der indischen Weltenweberin Maya zu tun haben.

In China wird Qixi, das Fest der Liebenden gefeiert. Dies beruht auf der Volkssage vom Kuhhirten und der Weberin. Eine Fee beobachtet einen Kuhhirten auf der Erde bei seiner Tätigkeit und verliebt sich in ihn. Sie kommt auf die Erde, um ihn zu heiraten. Er hütet die Kühe und bestellt das Feld, während sie webt. Mit ihren beiden Kindern führen sie ein glückliches Leben, bis der Himmelskaiser von ihnen erfährt und die Himmelskaiserin zur Erde schickt, um die Fee zurückzuholen. Der Kuhhirte versucht seiner Geliebten auf einem überirdischen Rind zu folgen. Dies weiß die Himmelskaiserin zu verhindern. Sie zieht mit einer goldenen Haarnadel einen Himmelsfluss zwischen die Liebenden, sodass diese sich mit Tränen in den Augen auf ewig unerreichbar gegenüber stehen. Elstern eilen herbei und bilden mit ihren Körpern eine Brücke, damit die Fee und der Kuhhirte zueinander kommen können. Als die Himmelskaiserin dies sieht, ist sie so gerührt, dass sie den beiden erlaubt sich zukünftig einmal im Jahr am 7. Tag des 7. Monats auf der Elsternbrücke zu treffen. In Japan wird dieses Fest Tanabata genannt.

Evolution

Wenn wir die Nasca-Fläche als Ei betrachten, sehen wir ein großes Kreuz. Erst nach mehreren Wochen fiel mir auf, dass diese Zeichnung mit unserem Kreuzzeichen übereinstimmt, welches von den Geistlichen bei Segnungen in die Luft geschrieben wird. An der Längslinie des Kreuzes befinden sich nachfolgende Zeichnungen. Diese wurden in Form von weißen Kreisen erstellt und haben somit eine völlig andere Struktur, als die übrigen Zeichnungen auf dem Feld. Die Maya waren der Meinung, dass Gott alle Lebewesen aus Maiskörnern erschaffen hat. Somit erklären sich auch die Figuren, die aus vielen Kreisen/ Körnern gestaltet wurden.

Ihre Anordnung stimmt mit der Evolutionslinie überein. Entlang der Linie finden wir Fisch/ Vogel/ Affe/ Jaguar. Ist es ein Zufall, dass diese vier Tiere auch die vier bisherigen Weltzeitalter in der Mythologie der Azteken symbolisieren? Auf der Sonnenscheibe der Azteken sind die vier Bereiche nicht linear, sondern kreisförmig angeordnet. Nach Meinung der Azteken hat Gott die Menschen vier mal erschaffen, war aber mit seinem Ergebnis unzufrieden und verwandelte uns jeweils in Fische, Vögel, Affen und zuletzt Jaguare.


 © Tartquin

Auf diesem Bild sind Fische oder Kaulquappen zu erkennen.

Bereits in der Antike wurde die Vermutung aufgestellt, dass alles Leben aus dem Wasser kam.


 © aschaf

Hier sehen wir langbeinige Vögel,

die an einem See stehen und sich zu spiegeln scheinen.


 © Raul654

Den Affen kann man gut erkennen.

Steht er neben einem Krokodil?


 © public domain

Die Raubkatzen befinden sich genau am Kreuzpunkt unterhalb der Querlinie. Der Begriff Jaguar steht im Lateinischen für fleischfressende Säugetiere. Somit sind auch wir Menschen mit diesem Symbol gemeint. Bei den Maya wird der Jaguar als Sonnengott der Unterwelt bezeichnet.

Haben wir durch unseren Fleischkonsum eine Grenze überschritten? Pythagoras war der Meinung, dass durch das Essen von Fleisch alle Achtung vor dem Lebenden verloren ging.

Reiter mit Lanze

 Maya-Krieger © public domain

Unterhalb der Evolutionslinie sieht man einen körperlosen Reiter auf einem Pferd. In seiner rechten Hand trägt er eine Lanze. Unter dem Pferde ist ein Stechinsekt zu erkennen. Der Reiter weist den typischen Kopfschmuck der Maya-Krieger sowie ihre Arm-Manschette auf.

Nach Hinduistischem Glauben erscheint Vishnu, der Erhalter der Schöpfung, in seiner letzten Inkarnation als Kalki auf einem weißen Pferd. Damit bringt er das goldene Zeitalter zurück. Da er noch nicht erschienen ist, kann er auf dem Pferd auch noch nicht dargestellt werden. Wenn Vishnu auf der Erde eintrifft, das Schwert aus dem Stein befreit und damit die Fesseln der Menschheit durchtrennt, sie symbolisch von Neid und Habgier befreit, dann werden wieder paradiesische Zustände zurückkehren.

Dies erinnert sehr stark an die Artussage mit dem Schwert Excalibur.

Mandala

 © Ausschnitt aus einer Aufnahme von Google Earth Pro

Dieses Mandala mit den Maßen von ca. 70 x 40 Metern befindet sich ebenfalls westlich der Nasca-Fläche. In der Nähe habe ich Linien gefunden, die mit Zahlen versehen sind. Teilweise wurden diese Zahlen gespiegelt in den Fels geschrieben. Aber seht selbst…

Zahlenfelder




Sieht aus, als ob hier Winkel- und Höhenvermessungen stattgefunden haben. Dies ist aber nur eine Vermutung meinerseits, da man über Satellitenaufnahme nicht jedes Detail erkennen kann. Falls die Zeichnungen aber genau so alt sind wie die Geoglyphen auf der Fläche, dann sind die arabischen Zahlen im Alten Amerika eine Sensation.

Thor Heyerdahl

 Die Kon-Tiki im Museum © User:China Crisis Ich verweise auf Thor Heyerdahl, einen norwegischen Abenteurer, der 1947 bewies, dass bereits ein Austausch der Völker zwischen Südamerika und Polynesien weit vor Kolumbus möglich war. Er baute aus den heimischen Materialien Perus ein Floß, überquerte damit den pazifischen Ozean und bewies, dass ein Floß voll manövrierfähig ist und sogar gegen den Wind kreuzen kann. Der Passatwind trieb seine Besatzung und ihn voran. Nebenstehend eine Abbildung seiner Kon-Tiki, mit der selbst seine Kritiker zum Schweigen brachte. Die Kon-Tiki war noch zwei Jahre nach der ersten Überfahrt seetauglich.

neue_nasca_scharrbilder.txt · Last modified: 2017-04-03 01:01 (external edit)