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Die Tempelritter

 Tatzenkreuz des Templerordens © public domain

Der Templerorden (auch die Templer, Tempelritter oder Tempelherren genannt) war ein geistlicher Ritterorden, der von 1118 bis 1312 bestand. Der Ritterorden wurde 1118 infolge des Ersten Kreuzzugs gegründet. Sein voller Name lautete Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem (Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis). Er war der erste Orden, der die Ideale des adligen Rittertums mit denen der Mönche vereinte, zweier Stände, die bis dahin streng getrennt waren. In diesem Sinne war er der erste Ritterorden und während der Kreuzzüge eine militärische Eliteeinheit. Er unterstand direkt dem Papst und wurde nach einem großes Aufsehen erregenden Prozess 1312 auf Druck des französischen Königs Philipp IV. von Papst Clemens V. am 22. März 1312 auf dem Konzil von Vienne aufgelöst.[1]

Jacques de Molay (* zwischen 1244 und 1250, † 1314), letzter Großmeister des Tempelritter-Ordens © public domain Kopie eines Siegels der Tempelritter in einer Ausstellung in Prag © Creative Commons

Die Templer erhielten den Auftrag, die Bundeslade zu finden. Die in der Bundeslade überlieferten Weisheiten des Orients sollten geborgen und fruchtbar gemacht werden. Es wurde die Erneuerung des Salomonischen Tempels angestrebt. Der Tempelritter Jacques de Montfaucon weist darauf hin, dass die Bilder der alten Sprache nicht im äußerlichen Sinne zu verstehen sind. Mit der Erneuerung des göttlichen Tempels auf Erden, ist das mitmenschliche Zusammenleben der Erdbevölkerung in allen Einheiten (Familie/ Gesellschaften/ Orden/ Völker) gemeint.

Eine von ihnen genutzte Bezeichnung des Tempels von Salomon lautet: Tem Ohp Ab. Dies ist vermutlich die Abkürzung des Satzes: Templi omnium hominum pacis abbas = Tempel aller Menschen des Friedens-Vaters. Salomon soll 1000 v. Chr. als König von Israel sein Volk weise regiert haben. Seine Herrschaft wird in der Bibel als Zeit des Friedens und des Wohlstandes geschildert. Er öffnete sein Reich gegenüber fremden Kulturen und Religionen und genoss großes Ansehen bei anderen Völkern.

Im Jahre 1118 erhalten die Tempelritter die Erlaubnis von Baudoin II., dem König von Jerusalem, in einem Flügel seines Palastes zu wohnen. Dieser Wohnort wurde über dem alten Tempel Salomons erbaut. Nachdem sie den Wunsch äußern, als Mönche zu leben, geht der Wohnbereich in ihren Besitz über. Somit hatten sie uneingeschränkten Zugang und Grabmöglichkeiten, um den salomonischen Tempel zu erkunden.

Im Jahre 1128 scheinen die Templer etwas Entscheidendes in Jerusalem gefunden zu haben, denn sie sprechen beim Papst vor und erhalten von ihm absolute Immunität. Sie unterstehen ab sofort nur noch dem Papst, dürfen Sakramente ausüben, zahlen keine Steuern, dürfen aber Steuern eintreiben und ihre gesamte Kriegsbeute behalten.

Haben sie die Bundeslade gefunden? Haben die Tempelritter dem Papst die gefundenen Aufzeichnungen Salomons übergeben? Haben sie das sagenhafte Land Ophir lokalisiert, aus welchem Salomon bereits Unmengen Goldes bezog? Später heißt es, dass die Templer über unermeßliche Reichtümer verfügten, da sie mit einem Volk jenseits des großen Meeres in Kontakt kamen und von dort Gold und Silber bezogen haben.

Dies fügt sich nahtlos in eine archäologische Feststellung von Markus Reindel, einem deutschen Archäologen, der sich seit Jahren mit Nasca auseinandersetzt. Er stellte fest, dass sich im Bereich von Nasca und Palpa die älteste Goldgewinnungsstelle Amerikas befindet. Reindel datiert sie auf 2000 bis 1000 v. Chr. Andere Bereiche in Amerika kamen erst über Kupfer und Bronze zum Gold. Nur bei Nasca ist dies nicht der Fall. Hier wurde sofort Gold gewonnen. Wenn Nasca/ Palpa über Indien die hierzu notwendigen Informationen und Quecksilber erhalten hat, ist dies verständlich.

Eckstein mit Bronzerelief Bonifatiuskirche Aachen © Norbert Schnitzler

Wenn die Templer die Aufzeichnungen über die Bedeutung der Nasca-Fläche gefunden haben, ergibt alles einen Sinn. Dann haben sie den einzigen Weg gefunden, mit dem Völker wieder vereint werden können. Den Weg über die Nächstenliebe, dem Ursprung aller Welt-Religionen. Sie erkannten, dass wir alle Templer, lebendige Bausteine einer Gesellschaft sind. Daher wird in der Bibel auch mehrmals für Gottes heilende Wirkung der Begriff Eckstein verwendet. Denn neben einer gestalterischen, haben Ecksteine eine tragende Funktion. Sie stabilisieren durch ihr größeres Gewicht Natursteinmauern. Der Eckstein bringt Stabilität in ein Gefüge.

Wie durch die Tempelritter übermittelt, finden wir auf der Nasca-Ebene die Weisheiten des Orients in bildhafter Darstellung. Jedes Symbol weist auf eine Gottheit hin, die für die alte Mythologie Asiens steht und später von Ägypten, Griechenland und Italien übernommen wurde. Die Templer fanden die Bundeslade in Peru.


Sator-Quadrat

Sator-Quadrat © public domain

Die lateinische Wortfolge SATOR AREPO TENET OPERA ROTAS, genannt Sator-Quadrat, ist ein Satzpalindrom, das man als Magisches Quadrat horizontal und vertikal, vorwärts und rückwärts lesen kann.

Die frühesten Beispiele (1. Jahrh. n. Chr.) sind spiegelbildlich überliefert. Sie beginnen mit dem Wort rotas und wurden in einer Säule der Palästra in Pompeji, in Cirencester, Manchester und im Petersdom gefunden. Seit dem Mittelalter ist der Text in der heute bekannten Form überliefert. In Spätantike und Mittelalter erfuhr das Sator-Quadrat weite Verbreitung. Aufgrund der seltenen Eigenschaft, ein vierfaches Palindrom zu sein, wurden ihm magische Eigenschaften zugeschrieben; es gehört damit zu den verbreitetsten Zauberformeln des Abendlandes. Das Quadrat wurde auch dazu verwendet, um sich vor Seuchen und Unheil zu schützen.

Bisher ist keine schlüssige Übersetzung gefunden worden, da das Wort AREPO keinen Sinn ergibt. Wenn man aber den Kontakt der Templer zum Orient berücksichtigt und das Wort AREPO in zwei Worte aufteilt, ergibt sich Folgendes:

  • SATOR = Gründer
  • ARE = Altar
  • PO = Chinesische Bezeichnung für tierische Seele des Menschen. Sie kommt aus der Erde und betritt den Körper bei der Geburt. Ihr gegenüber steht die spirituelle Seele hun, die aus dem Himmel kommt. Beides sind Kräfte, die gegeneinander arbeiten. Diese Auffassung stimmt mit der Theorie von Freud überein, der von dem Es, dem Ich und dem Über-Ich sprach. Nach einem Brief des Cremoneser Bischof Liutprand (962-970/972) wurde der Fluss Po mit dem mythischen Fluss Eridano gleichgesetzt. (siehe hierzu auch: Der Weltenbaum in Italien)
  • TENET = lehren
  • OPERA = Werk
  • ROTAS = drehende Räder/ Radandreher/ ein Begriff, der im Orient für den Universalherrscher, den Schöpfergott benutzt wird.

ÜBERSETZUNG:

Die Gründer des Altars der Tierseelen lehren das Werk des Schöpfergottes.


Die Erbauer der Nasca-Scharrbilder versuchten mit ihren riesigen Tierzeichnungen auf der Altar-Platte des Nasca-Feldes den Ursprung der Welt, die Schöpfungsgeschichte, die Zusammengehörigkeit und den ewigen Kreislauf alles Lebenden in Erinnerung zu halten.

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